Wehr nach Unwetter in Hamburgs Osten gefordert

Auch die Freiwillige Feuerwehr Groß Flottbek beteiligte sich an den Unwettereinsätzen in Bergedorf und Lohbrügge. Nachdem unser „Einsatztag“ heute wenig ungewöhnlich gegen Viertel vor Elf mit einer Alarmierung zu einer Brandmeldeanlage begann, wurden auch wir direkt in den Osten Hamburgs alarmiert.

So begann eine Serie von Einsätzen um 11:15 Uhr in einer Bergedorfer Schule, in welcher der Keller etwa 18 Stunden nach dem Unwetter immer noch voller Wasser stand. Dieser Einsatz beschäftigte die zehn Flottbeker Kameraden und ihre Pumpen für knapp 3 Stunden. Direkt im Anschluss ging es nur wenige Minuten entfernt, in einer vom Unwetter völlig in Mitleidenschaft gezogenen Straße, weiter mit den Pumparbeiten. Erst hier wurden den beteiligten Kräften das unglaubliche Ausmaß der Schäden bewusst. Die gesamte Straße war von Sand, Erde und Geröll bedeckt, sowie teilweise bis auf die Rohrleitungen unterspült. Auch hier warteten Anwohner seit dem Vortag auf Hilfe. Hier galt es insgesamt drei unter dem Erdboden gelegene Räumlichkeiten von den Wassermassen zu befreien. Zum Teil stand das Wasser Noch immer hüfthoch in den Kellern bzw. Garagen.

Doch mit Tauchpumpen, Abziehern und einer Menge Kraft konnten wir der Lage Herr werden. Große Behinderungen waren jedoch von den Wassermassen umgestürzte Möbel und Elektrogeräte, sowie in den Räumen gelagerte Schadstoffe, wie Farben und Unkrautvernichter, welche zum Teil leck geschlagen waren.

Jedoch wurden auch diese Widrigkeiten Souverän bewältigt, und so konnten wir um 20 Uhr die Rückfahrt zum Gerätehaus antreten, und die Fahrzeuge und Geräte nach etwa neun Stunden im Einsatz reinigen und für den nächsten Einsatz bereit machen.

Wir wünschen allen vom Unwetter betroffenen viel Glück bei der Aufarbeitung der Schäden und danken für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Anwohnern!